Die Nächsten Termine

05 Feb. 2024
19:30 Uhr "Proaloawend"

Ein Kernstück der Arbeit unseres Heimatvereins Reken ist die Bewahrung der Ortsgeschichte sowie das Nahebringen der Historie durch den Kontakt und das Gespräch mit den Rekener Bevölkerung. Dies wird seit Jahrzehnten vor allem durch die traditionellen Proal­oawende (hochdt.: Erzähl­­abende) des Rekener Heimatver­eins geleistet.
Waren diese Gesprächsabende zunächst von Stammtischrunden geprägt, wurde dieses Angebot stetig erweitert, so dass ab 1995 im Haus Uphave alle interessierten Rekenerinnen und Rekener eingeladen waren. Mit der Vorgabe bestimmter Themen, zu denen stets verschiedene Vereinsmitglieder referieren, wird allabendlich die Basis für anschießende Grespräche gelegt. Aufgewertet werden die Proaloawende durch die Ausgabe von traditionellen, in der Regel themenbezogenen Speisen. Ein festes Team Frauen aus den Vereinsreihen zeichnet hierfür verantwortlich und bereitet diese mit großem Engagement vor. So kann es in der Fastenzeit auch schon mal frisch gebackene "Struwen" oder "Kennemelkspapp" geben ...

proaloawend digital

Unsere Vereinsmitglieder Uli Hengemühle und Raimund Wolter haben sich in den letzten Monaten auf historische Suche begeben und verschiedene Dokumente aus der Zeit zwischen 1949 und 1969 ausgegraben. Eigentlich sollten diese Zeitdokumente Bestandteile von mehreren Proaloaweden sein. Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen im öffentlichen Leben entschieden sich die beiden Autoren jedoch dazu, ihre Ergebnisse in Form einer Novelle hier zum Download anzubieten. Es handelt sich insofern quasi um einen "Proaloawend digital" ... um die gegenwärtig leider am häufigsten genutzte zwischenmenschliche Kommunikationsform hier auch einnmal erwähnt zu haben. ;-)

In dem Vorwort zu ihrem 80-seitigen Manuskript schreiben die Beiden:

"Die ursprüngliche Idee war, die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg in einem Proaloawond des Heimatvereins Reken wieder lebendig werden zu lassen. Die Corona-Pandemie hat aber leider bislang einen solchen Proaloawend nicht möglich machen lassen. Deshalb wird das gesammelte Material, das keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und das damalige Geschehen nur buchstückhaft skizziert, auf der Homepage des Heimatvereines veröffentlicht. Um die Ereignisse im Rekener Raum besser zeitlich einordnen zu können, sind jeweils auch bundesdeutsche Themen dargestellt. Wegen der thematischen Vielfalt und Fülle ist beabsichtigt, zu Teilthemen einen Proaloawond zu einem späteren Zeitpunkt zu veranstalten.

Wer ergänzende Beiträge zu den Themen liefern kann, kann sich gern an Ulrich Hengemühle, Tel. 882130, Raimund Wolter, Tel: 4759, oder an das Heimatarchiv Reken wenden. Insbesondere würden wir uns auch über Fotos aus „der Zeit“ freuen.

Viel Spaß beim Lesen!"

Interessierte können sich die Aufzeichnungen zu diesem interessanten Proaloawend-Thema hier herunterladen. Zum Anzeigen des Dokuments wird der Adobe Acrobat Reader oder ein vergleichbares Programm benötigt.

 

Reken – 1900 bis 1945

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Mit diesem Thema befasste sich jetzt der Rekener Heimatverein bei seinem ersten Proaloawend dieses Jahres im Heimathaus Uphave. Es ist der Titel des vom ehemaligen Geschichtslehrer Ulrich Hengemühle (Bild, stehend mit Mikrofon) geschriebenen und vom Heimatverein Reken herausgegebenen Buches, das noch den Untertitel trägt: „Rekonstruktion von schweren Zeiten im Zusammenleben der Dorfbewohner nach bisher unveröffentlichten Quellen“.

„Alte Rekener Straßenführungen“

Mit diesem Thema beschäftigten sich die Besucher des Proaloawends des Heimatvereins Reken am vergangenen Montagabend im Heimathaus Uphave. Der neue Leiter des Heimatarchivs, Hermann-Josef Holthausen, hatte hierzu eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, um den Proaloawendbesuchern die alten Straßenführungen im Gemeindegebiet anschaulich vorführen und erklären zu können.
Auf der vollbesetzten Tenne des Uphave-Hauses zeigte Holthausen zunächst ein Foto der alten „Velener Straße“, die damals (bis nach dem Zweiten Weltkrieg) die Wege- und Straßenverbindung nicht nur zur Nachbargemeinde Velen, sondern über den heutigen Heltweg und Hadenbrok auch zur Stadt Coesfeld war. In diesem Zusammenhang wurde noch einmal die „Sage vom Pfalzgrafengrund“ in Nähe  dieses Straßenzuges nördlich des Ortsteils Groß Reken zum Besten gegeben.

Foto 2 Schulstraße Groß Reken links die Gärtnerei Obens rechts das Wohnhaus Hillen

Die Eisenbahn in Reken

Proaloawend am 1. Februar 2016

Beim ersten Proaloawend im Jahr 2016 informierte Josef Sondermann über die Geschichte der Eisenbahn in Reken. Als Leiter des Heimatarchivs hatte er gerade ein Buch über die Anfänge und den Fortgang des Schienenverkehrs auf Rekener Gebiet herausgegeben. U. a. erinnerte Josef Sondermann daran, dass 1912 die von der Essener Stahlfirma Krupp entwickelte 42-Zenti- meter-Mörser-Kanone („Dicke Berta“) auf der Rekener Eisenbahnschiene zum Schießplatz nach Meppen transportiert wurde.

Dicke Berta

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