Die Nächsten Termine

13 Apr. 2026
19:30 Uhr "Proaloawend"
04 Mai 2026
18:00 Uhr Maibaumaufstellen & Maisingen
30 Mai 2026
14:30 Uhr Maigang mit Maifest

Großer Andrang beim ToT im Heimatarchiv

Zu einem informativen Tag der offenen Tür hatte das Team des Heimatarchivs am Sonntag, 8. März 2026, von 11 bis 16 Uhr eingelden. Anlässlich des Tages der Archive und des Weltfrauentages präsentierten die Ehrenamtlichen ihre neuen Räumlichkeiten erstmals offiziell der Öffentlichkeit. Bereits zu Beginn herrschte rger Betrieb in den Räumlichkeiten, der den ganzen Tag über anhielt.

Blick hinter die Kulissen

Der Heimatverein Reken beteiligte sich mit seinem Archivteam zum ersten Mal am „Tag der Archive“. Am Sonntag, 8. März von 11 bis 16 Uhr gewährte das Heimatarchiv einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Seit dem Umzug im Januar 2025 vom Keller unter dem RekenForum in den geräumigen Seitenflügel des Vereins- und Bildungszentrums direkt neben der neuen Feuerwache verfügt das Heimatarchiv nun über moderne Räumlichkeiten. 

Speziell für den Tag der offenen Tür hatten die zwölf ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen ein pralles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. So wurden auf großen Stellwänden rund 750 historische Porträtfotos von Rekenerinnen und Rekenern ausgestellt, deren Namen jedoch nicht vollständig bekannt sind. Bei der Namenssuche waren deshalb besonders die älteren Rekener um Mithilfe“, sagt Archivleiter Hermann-Josef Holthausen.

Rund 750 historische Porträtfotos von Rekenern werden ausgestellt
Auch rund 750 historische Porträtfotos von Rekenern wurden am Tag der offenen Tür ausgestellt. Rechts im Bild: Eine Vitrine mit historischen Objekten.

Darüber hinaus konnten kurzfristig auch mehrere Alben mit histoischen Rekener Postkartenmotiven präsentiert werden. Diese stammen aus dem Nachlass des kürzlich verstorbenen ehemaligen Rekener Gymnasiallehrers Bernhard Bücker. Sie wurden dem Heimatarchiv freundlicherweise von seiner Familie dauerhaft zur Verfügung gestellt.  

Das im Laufe mehrerer Jahrzehnte stetig gewachsene Heimatarchiv hat sich zum Gedächtnis Rekens entwickelt. Die spürbar verbesserte technische Ausstattung erleichtert dem Team die immer wichtigere Digitalisierung historischer Dokumente und Bilder. „Wir haben inzwischen eine Datenbank mit rund 15.000 Todesanzeigen aufgebaut, die wir Interessierten demnächst über ein webbasiertes Recherche-Tool zugänglich machen möchten“, verrät Claas Wübbeling.

Einen starken Zulauf erleben die deutschen Archive in den letzten Jahren durch Menschen, die ihre eigene Familiengeschichte erforschen. Auch auf diesem Gebiet ist das Heimatarchiv gut aufgestellt. Es verfügt über einen Fundus an Datenmaterial, der Aufschluss gibt über Geburten, Taufen, Eheschließungen und Sterbefälle. Das Archivteam hilft interessierten Besuchern hier bei der Suche nach den Vorfahren und kann auch persönliche Familienstammbäume erstellen.

Umfangreiches Rahmenprogramm

In Vorträgen, Präsentationen und Führungen gewährte das Archivteam einen Einblick in sein Schaffen. Alte Dokumente und Schriftstücke sind häufig in Sütterlin und Kurrentschrift verfasst worden. Schreibschriften, die heute nur noch schwer zu entziffern sind. Dazu gab es einige Anekdoten und interessante Hintergrundinformationen.
Wissenswertes über die Rekener Familien Kipp und Metzger konnten die Besucherinnen und Besucher in einem Vortrag über alte Dokumente dieser Familien erfahren.

Auch an die jungen Besucher hatte das Heimatarchiv gedacht. Aktionen für Kinder wie etwa das Malen eines eigenen Familienwappen, eine historische Wimmelbild-Suche, das Schreiben auf einer alten Schultafel oder ein Redensarten-Quiz standen ebenfalls auf dem Programm.

Weil der Tag der Archive mit dem Weltfrauentag zusammenfiel, gab es ein passendes Rahmenprogramm. Edith Weber und Regina Wiesemann-Hengemühle (beide Akkordeon und Gesang) sorgten um 11.15 Uhr für eine musikalische Eröffnung. Das Duo präsentierte den Hildegard-Knef-Klassiker „Für dich soll’s rote Rosen Regnen“ und den Song „Brot und Rosen“, den US-Textilarbeiterinnen 1911 während ihres Streiks gesungen haben.

Abgerundet wurde das Programm durch eine Ausstellung zum Leben und Wirken Rekener Frauen, darunter die Ordensschwestern Mary Prema Pierick und Therese Illerhues-Misono sowie die Künstlerin Agatha Schwering.

Wer sich einmal persönlich über die Arbeit im Heimatarchiv informieren oder gezielt Fragen zur Rekener Geschichte stellen möchte, kann dies imm mittwochs von 17 bis 18 Uhr tun. Dann ist das Archiv nämlich regulär geöffnet.

Dringende Bitte an alle Rekener

In diesem Zusammenhang richten dringende Bitte richten die Mitarbeitenden an alle Rekener: Wer noch Feldpostbriefe aus den beiden Weltkriegen sowie Hof- oder Familienakten zuhause aufbewahrt, möchte diese Dokumente gerne im Heimatarchiv vorbeibringen. Das Team des Heimatarchivs bietet an, diese Schriftstücke zu digitalisieren

Geöffnet ist das Heimatarchiv immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr. 

Impressionen vom Tag der offenen Tür

Fotos: Heimatverein Reken/Sandra Schmitz

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