Briefe erzählen vom Krieg
Der Inhalt von Briefen kann mitunter viel über zwischenmenschliche Beziehungen erzählen. Dies ist vor sllem dann der Fall, wenn es sich um "Feldpostbriefe" aus dem Krieg handelt.
Andreas Fraune und Ulrich Hengemühle hatten beim letzten Proaloawend am 3. November 2025 eben diese besondere Art der Korrespondenz untersucht. Briefe von Rekener Soldaten, die von ihrem Dienst an der Front berichteten, waren dabei ebenso Gegenstand Ihrer Berichterstattung wie umgekehrt die Briefe der Daheimgebliebenen an sie. Zahlreiche Rekener Familien haben bis heute Feldpostbriefe aufbewahrt und dem Heimatarchiv zur Auswertung überlassen. Die ältesten Feldpostbriefe stammen aus dem Deutsch-Französischen Krieg, die letzten aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie handeln von den Ängsten und Hoffnungen der Soldaten, gleichzeitig gewähren sie einen Einblick in ihren Kriegsalltag fern der Heimat. Das Uphave-Team servierte den zahlreichen Zuhöreren vorab leckere Reibeplätzchen mit Apfelkompott.


