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10 Jan. 2026
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Kneipengeschichten: "Vom Torf zur Theke"

Proaloawend in Maria Veen

Der "Proaloawend vor Ort" am vergangenen Montag, 15. September 2025, im Kaminzimmer des Benediktushofes war wieder gut besucht. Gerd Niewerth trug Interessantes aus und über die Maria Veener und Hülstener Kneipenlandschaft vor.  

„Vom Torf zur Theke“  - so war der Proaloawend des Heimatvereins Reken überschrieben. Ort der Veranstaltung war das Kaminzimmer des Benediktushofes in Maria Veen (Beginn 19.30 Uhr). Gerd Niewerth befasste sich in seinem historischen Streifzug durch die Rekener Kneipenlandschaft dieses Mal mit den Gastwirtschaften in Maria Veen und Hülsten.

1888 kam der „Verein Katholischer Arbeiterkolonien in Westfalen“ mit fünf Trappistenmönchen in die Middelbauerschaft, um die Heide- und Moorlandschaft urbar zu machen. Das ist die Geburtsstunde des neuen Ortsteils Maria Veen. Gut zwanzig Jahre später eröffnet der Groß Rekener Bäcker Hermann Lütkebohmert in unmittelbarer Nähe der Bahnstation einen Kolonialwarenladen mit Landhandel und später eine Gastwirtschaft. Mehr als zwei Jahrzehnte streitet sich Lütkebohmert erbittert mit dem Landrat in Borken, der aus Rücksicht auf die benachbarte Trinkerheilanstalt und die Arbeiterkolonie nur den Ausschank alkoholfreier Getränke genehmigt. Der Ausschank von Bier, Schnaps und Wein ist - „im Namen des Königs“ - lange Zeit streng verboten.

Während Lütkebohmert inzwischen schon in vierter Generation geführt wird, wurden in den später folgenden Wirtschaften „Zum Platten Jupp“ und zuletzt bei „Venn’s“ inzwischen die Zapfhähne hochgedreht. Geblieben ist ein pralles Kapitel Kneipengeschichte voller Anekdoten.

Das gilt auch für den Ortsteil Hülsten, in dem die von Josef Benning gegründete Wirtschaft über mehrere Jahrzehnte der soziale Mittelpunkt des Dorfes war.

Einige Impressionen vom letzten Proaloawend:

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