Am vergangenen Donnerstag, 4. September 2025, übergab Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, die Urkunde über einen 150.000-Euro-Zuschuss für die Restaurierung der „Hillen-Mölle“. In einer kleinen Feierstunde wurde damit auch das Engagement unseres Vereins für die Windmühle gewürdigt.
Heimatverein erhält 150.000-Euro-Zuschuss von NRW-Stiftung
Es ist schon 80 Jahre her, dass sich an der alten Rekener Windmühle die Flügel drehten und mit Hilfe der Windkraft Korn gemahlen wurde. Damit die „Hillen-Mölle“ wieder wie einst in Schwung kommt, stellt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung dem Heimatverein Reken für die Restaurierung des Technikdenkmals einen Zuschuss von bis zu 150.000 Euro zur Verfügung. Am Fuße der imposanten Turmwindmühle überreichte Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg am Donnerstag dem Heimatvereins-Vorsitzenden Carsten Hösl die Förderurkunde.
Dieser bedankte sich für den Zuschuss aus Düsseldorf. „Ehrenamtliches Wirken schreiben wir im Heimatverein seit jeher groß, aber Vorhaben dieser Größenordnung können wir beim besten Willen nicht alleine stemmen. Dank der Förderung der NRW-Stiftung sind wir in der Lage, unsere Hillen-Mölle wieder gangbar zu machen.“ Für die Restaurierung der unter Denkmalschutz stehenden Mühle werden Kosten von rund 550.000 Euro veranschlagt.
Die Mühle aus dem 18. Jahrhundert war bis 1945 in Windbetrieb, anschließend wurde bis 1957 mit Motorantrieb Korn gemahlen. Jetzt möchte der Heimatverein die gesamte Mühlentechnik samt Mahlwerk sanieren und so wiederherstellen, dass sich die Flügel drehen und Korn gemahlen werden kann. Anschließend soll das Mehl im benachbarten Backhaus zu Brot verarbeitet werden. So werde das traditionelle Müllerhandwerk und der Prozess vom Korn zum Brot anschaulich vermittelt, heißt es in der Pressemitteilung der NRW-Stiftung.
Der Vereinsvorsitzende Carsten Hösl (3.v.l.) durfte jetzt die Förderurkunde aus den Händen des NRW-Stiftungspräsidenten Eckhard Uhlenberg (3.v.r.) entgegenehmen. Bei der feierlichen Übergabe waren auch Rekens Bügermeister Manuel Deitert (2.v.l.), die Kiepenkerle Dirk Köhne (links) und Werner Köhne (rechts) sowie Botterfienken Lene Bolle (2.v.r.) anwesend.
„Die Windmühle Hillen Mölle ist eine der ältesten Mühlen in Westfalen und ein Wahrzeichen der Gemeinde Reken. Mit großem ehrenamtlichem Engagement setzt sich der Heimatverein seit über 50 Jahren für den Erhalt der Mühle ein“, begründet Eckhard Uhlenberg die Förderentscheidung der Stiftung. Künftig möchte der Verein das Technikdenkmal regelmäßig bei Schautagen in Betrieb nehmen.
Die NRW-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 mehr als 3.800 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt über 325 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.
„Die Restaurierung der Hillen-Mölle ist nur ein Element der aufwendigen Umgestaltung des Mühlenareals“ berichtet Bürgermeister Manuel Deitert. Die Gemeinde Reken hat das gesamte Gelände für 99 Jahre gepachtet. Damit einher geht eine Änderungen der Zuwegung, die dem Erbpachtgeber zugesagt worden ist. „In Verbindung mit der Renovierung der ehemaligen Autowerkstatt und der neuen Zuwegung wird sich hier am Mühlenberg in den nächsten Jahren einiges verändern. Alles, um die Qualitäten der historischen Mühle – das heimliche Wahrzeichen von Reken – weiter zur Geltung zu bringen.“
Mit bis zu 150.000 Euro fördert die NRW-Stiftung das Vorhaben des Heimatvereins zur Restaurierung von Rekens Wahrzeichen.
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